Ergotherapie bei psychischen Störungen
Die Ergotherapie ist fester Bestandteil aller psychiatrischen / psychosomatischen Behandlungs- und Versorgungsangebote.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, die unter psychischen und psychosomatischen Erkrankungen leiden.
Die genaue Diagnose stellt der behandelnde Arzt, der wiederum eine ergotherapeutische Verordnung ausschreibt.
In der Regel verordnen die Ärzte die psychisch-funktionelle Form der Ergotherapie. Je nach Diagnose und Symptomatik kommt aber auch ein ergotherapeutisches Hirnleistungstraining in Frage.
Wir verwenden aktivierende und handlungsorientierte Verfahren und setzen speziell adaptiertes Übungsmaterial ein sowie handwerkliche und gestalterische Techniken und lebenspraktische Übungen.
Ergotherapie kann als Einzel- oder Gruppentherapie durchgeführt werden.
Mit Menschen, die unter psychischen und psychosomatischen Erkrankungen leiden und eine ergotherapeutische Verordnung erhalten, führen wir ein intensives Therapie–Programm durch.
Unsere Grundlagen sind
- das Modell der menschlichen Betätigung (MOHO)
- das Kanadische Modell der Betätigungs-Performanz (CMOP):
In einem ausführlichen Erstgespräch wird eine Anamnese erstellt und die Wünsche, Erwartungen und Ängste des Patienten / Klienten in Bezug auf die Ergotherapie besprochen.
Gemeinsam mit dem Patienten entwickeln wir dessen individuellen Behandlungsplan, der sich nach dessen Interessen und Wünschen richtet. Die ergotherapeutischen Behandlungsmaßnahmen legen wir gemeinsam fest.
Diese dienen der Verbesserung psychischer Befindlichkeit, der Förderung kognitiver Funktionen, dem Aufbau von Belastungstraining, der Verbesserung der Selbständigkeit im Alltag, der Motivation und Kommunikation.